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Anbau im Hof des Museums
Hier im Hof soll der
baufällige Stadel durch einen An- bzw.
Neubau ersetzt werden. Nach der Genehmigung
unseres Bauvorhabens durch die Gemeinde stehen
wir zur Zeit wegen der Zuschüsse in der
Verhandlung mit den zuständigen Behörden.
Den "wissenschaftlich" abgefassten
Begründungsantrag an das Landesamt für
die nichtstaatlichen Museum fertigte mit großer
Professionalität unser Museumspfleger
Eugen Thomma. |
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| Aus dem Allgäuer Anzeigeblatt
vom 24.12.01 |
Heimatmuseum mit moderner Glasfront |
| Oberstdorf (pts).
Das Heimatmuseum mit seiner altehrwürdigen
Historiensammlung erhält einen Anbau mit
modernem Äußeren. In seiner jüngsten
Zusammenkunft ließ der Bauausschuss den
Bauantrag quasi in eigener Sache einstimmig
passieren. Für den Museumsverein, dessen
l, 5 Millionen Mark schwere Projektpläne
bereits im Sommer Thema eines Lokaltermins waren,
tritt die Gemeinde offiziell als Bauherr auf,
um auch Zuschüsse an Land zu ziehen. Die
angestrebte Verdoppelung der Ausstellungsfläche
in der Oststraße soll weitgehend durch
einen unterirdischen Bau erfolgen, |
der im Hofraum des
jetzigen Areals nach oben als Erdgeschoss-Glasfront
sichtbar wird. Das hat uns allen schon
im Juni gefallen", kürzte der UOL-Fraktionsvorsitzende
Dr. Günther Meßenzehl eine aufkommende
Diskussion über die Bauabsicht ab. Nur
der Hof müsse autofrei bleiben, hielt SPD-Fraktionsführer
Dr. Ralf Ecke fest. 38 voll belegte Räume
hat das Heimatmuseum derzeit. Durch die Erweiterung
soll es möglich werden, umfassend auf den
Übergang Oberstdorfs vom Bergbauerndorf
zum Tourismus-Magneten aufmerksam zu machen. |
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| Aus dem Allgäuer Anzeigeblatt vom 28.6.2001 |
Bauausschuss freut sich über Erweiterung
des Museums |
Einhelliges Ja zum 1,5-Millionen-Projekt in
der Oststraße |
| Oberstdorf (pts). |
Auf wohlwollende Zustimmung sind die
Erweiterungspläne des von einem Verein geführten
Heimatmuseums gestoßen. Bei einem Lokaltermin
am Sitz der Historienschau gab es im Bauausschuss
des Marktgemeinderats ein einhelliges Ja. Über-
und unterirdisch sollen im Hofraum des Museums neue
Ausstellungsflächen entstehen, um vor allem den
Übergang Oberstdorfs vom Bergbauerndorf zum Tourismusort
zu beschreiben. Bürgermeister Eduard Geyer glaubt,
dass damit das vergrößerte Heimathaus seinen
Ruf als bedeutendes regionales Museum untermauern
könne.
Auf Kosten von rund 1,5 Millionen Mark beziffern Museumspfleger
Eugen Thomma und der Zweite Vorsitzende des Vereins
Heimatmuseum Oberstdorf", Anton Köcheier,
die angestrebte Erweiterung am Stammsitz in der Oststraße.
Alte Holzschuppen verunzieren jetzt noch das schöne
Bauernhaus, auf dem in drei Etagen und auf 600 Quadratmetern
Ausstellungsfläche die Geschichte Oberstdorfs
dokumentiert ist. Die hässlichen Hütten
sollen verschwinden und oberirdischen, mit viel Glas
ausgestatteten Ausstellungs-Pavillons Platz machen.
Zuvor wird ein Kellergeschoß ausgehoben, in
dem ein großer Saal mit allein 400 Quadratmeter
als Schauraum geschaffen werden kann. Außerdem
will der Museumsverein in seinem Anbau auch die Kasse,
die Garderobe und die Toiletten unterbringen. |
Unsere 38 Räume sind überladen",
brachte der Museumspfleger das Anliegen des Museumsvereins
gegenüber den Räten auf den Punkt. Außerdem
habe man derzeit Museumsobjekte in Stadeln auslagern
müssen, obwohl dies den Zeugen der Vergangenheit
nicht bekommt. Ein Anbau würde zudem den Feuerschutz
des Heimatmuseums verbessern, lautete eine weitere
Begründung für das Vorhaben (Thomma: Ich
mache das nicht aus Abenteuerlust").
Hoffnung auf Zuschüsse
Für das Projekt, das der umliegenden Bebauung
- darunter ein Gasthof - sehr nahe rückt, baut
der Museumsverein auf allerlei Zuschüsse. Finanzielle
Unterstützung erhofft man sich vom Landkreis
ebenso wie vom Bezirk Schwaben und vom Landesamt für
Denkmalpflege, dessen Abteilung für nichtstaatliche
Museen dem Vorhaben wohlgesonnen sei. Möglicherweise
lassen sich auch Gelder der EU anzapfen, zumal im
Museum auch die über Jahrhunderte bestehende
Gemeinschaft mit dem Tiroler Lechtal und dem Vorarlberger
Hochtannberg-Gebiet dargestellt werden soll.
Das wird eine Bereicherung für den Tourismusort".
Davon ist Bürgermeister Geyer überzeugt.
Er zeigte sich gegenüber dem Museumsverein dankbar
für die Initiative. Der Gemeinderat steht
da voll dahinter", versicherte auch UOl-Ratsmitglied
Hans Kreittner den Museums-Leuten. |
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