| Die beiden "Schratt-Schuhe" |
 |
| Der Schumachermeister Franz Schratt gründete den Betrieb 1803 und die Familie hatte sich schon Ende des 19. Jahrhunderts als "Hofschuhmacher" einen Namen gemacht. Unter anderem waren König Ludwig III, Königin Juliane von Niederlande und natürlich Prinzregent Luitpold Kunden. Josef Schratt, der Enkel des Firmengründers, war auch der Erfinder des heute so berühmten "Haferlschuhs", dem als Vorlage der Gemshuf diente. |
|
Der zweite Schratt-Schuh 1950 |
1950, als die Firma ihr 150-jähriges Bestehen feierte, baute Josef Schratt seinen zweiten Riesenschuh, der als Ausstellungsstück bei der ersten Skiflugwoche 1950 im Skiflugschanzengelände gezeigt wurde. Er hat die Länge von 3,19 m, die
Schuhgröße 480, ein Gewicht von 12 Zentnern. Für das Futter benötigte Schratt 20 Meter Rupfen und zum Vernähen der "Luklein-Sohle"Sohle anscheindend auch 45 Meter Bergführerseil. Geklebt wurde der Riesenschuh mit 7 Tuben Deskmoll-Wi.
Als der Schuh ins Heimatmuseum in Oberstdorf verbracht wurde, musste extra eine Wand herausgebrochen werden. |
aus "Der Schuhmachermeister" 9/1950 |
|
 |
|
| |
|
Leider existieren über die Schuhe ganz verschiedene Daten.
Auf der Rückseite der untenstehend abgebildeten Postkarte, die ja eindeutig den 1950 gefertigten Schuh zeigt, findet sich nebenstehender widersprüchler Eintrag:
 |
 |
| > Vor 35 Jahren kam der „größte Schuh“ der Welt ins Heimatmuseum |
| > Homepage der Firma Schratt |
| Zurück zur Seite: Wer hat den größten Schuh? |