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Heimatmuseum Oberstdorf
Geschichte, Brauchtum, Handwerk, Kunst, Sport und Leben in Alt-Oberstdorf
  
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Erdgeschichte / Vor- und Frühgeschichte (Raum 11)

Hier wird versucht, den unterschiedlichen geologischen Aufbau des Allgäuer Hochgebirges an Bildbeispielen deutlich zu machen und den Wechsel in unserem Landschaftsbild durch die erdgeschichtlichen Vorgänge in den Zeitabschnitten Trias, Jura, Kreide Tertiär und Quartär zu begründen.Die in den Vitrinen ausliegenden Gesteine sind diesen Formationen zugeordnet und durch übereinstimmende farbige Ränder an den Schriftschildern kenntlich gemacht. Rechts: Funde von zahlreichen Steinwerkzeugen, die Christoph Graf Vojkffy bei seinen Versuchsgrabungen rings um Oberstdorf machte, lassen die Anwesenheit von Menschen in vorgeschichtlicher Zeit annehmen. Stämme aus dem Prügelweg im Agathazeller Moor, sowie eine Bronze-Lanzenspitze und zwei Bronze-Beile, die in den Hochtälern um Oberstdorf gefunden wurden, verweisen in die Bronzezeit (ca. 1800 - 1500 v.Chr.) bzw. in die frühe Hallstattzeit (ca. 1000 v.Chr.). Eine Besonderheit stellt die römische Kuh- und Pferdeglocke (1.Jahrh. n.Chr.) aus Bronze dar, ein Fund auf dem Weg zum Nebelhorn. Einige Rätsel über deren Herkunft gibt es noch zu klären: Die Kupfer-Manilla, die 1992 im Bachgechiebe der Trettach gefunden wurde. Die Manilla diente einst als Zahlungsmittel und fand hauptsächlich in Afrika Verwendung.

Weitere Informationen (extern):
> Die mittelsteinzeitlichen Funde des Grafen von Vojkffy

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Steinzeit

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