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In
den Schauvitrinen rechts im Raum sind heimatgeschichtliche
Bücher über Oberstdorf und das Allgäu ausgestellt.
Darüber sind Bilder der Chronisten und Museumsgründer
zu sehen. Die Wandvitrinen gegenüber enthalten Bürger-
und Heimatrechtsurkunden, Polizeiverordnungen, sowie
Säbel, Helm und Verrufglocke (Gemeindeschelle) des
früheren Gemeindewachtmeisters. Tschakos ( Mannschaft
und Offizier) der einstigen Landwehr zeugen von der
Wehrhaftigkeit der Bürger. Eine Kopie der in althochdeutsch
abgefaßten Markterhebungs-Urkunde von 1495 finden
wir in der mittleren Vitrine. Kaiser Maximilian I.
und Fürstbischof Friedrich von Zollern, die Hauptfiguren
um die Marktrechtserhebung, sind auf Bildern zu sehen.
Schnitzarbeiten (Blumenreliefs, Personen und Tierplastiken)
des Holzbildhauers und Museumsgründers Wilhelm Math
sind neben seinem Porträt ausgestellt. Frappierend
an diesen Arbeiten ist die bis ins Detail exakte Ausführung.
Den Spieß des Oberstdorfer Nachtwächters, ein Ölporträt,
das Oberstdorfs Bürgermeister Ludwig Vogler darstellt
und die Ehrenbürger-Urkunde für den verdienstvollen
Gemeindepfleger Ludwig Brutscher finden wir an der
Fensterfront. Die vor dem Fenster stehende Presse
diente dem einheimischen Bildhauer, Maler und Graphiker
Wilhelm Berktold zum Druck seiner Radierungen und
Stiche. Werke von ihm zeugen von der Ausdruckskraft
seiner Arbeiten. |

Bürgermeistermedaille
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Flachsbearbeitung (Raum 18)
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