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Heimatmuseum Oberstdorf
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Jagd I (Raum 22)

Seit alter Zeit spielt die Jagd in unserem wildreichen Gebiet eine bedeutende Rolle. Jahrhundertelang lag die Ausübung des Jagdrechtes in der Hand der jeweiligen Landesherrschaft. Die einheimische Bevölkerung hingegen betrachtete - trotz harter Strafen - die Jagd als ein ihr zustehendes Recht. Die AbschrauberWilderei konnte deshalb nie ganz ausgerottet werden und galt mehr oder weniger als Kavaliersdelikt. Neben den kapitalen Hirschtrophäen an den Wänden sind besonders die starken Gemskrucken in der Hochvitrine interessant. Prämierte Rehgehörne und abnorme Gemskrucken sind, neben verschiedenen Jagdutensilien, in der Mittelvitrine ausgestellt. "Requisiten" von dem Wilderer Anton Desinger (genannt "Bums") aus der Birgsau, der in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts "berühmt" war, füllen neben Fuchs- und Marderfallen, Tierpräparaten und jagdlichem Zubehör die Vitrinen. Der im Renaissancestil gehaltene Stuhl des Prinzregenten Luitpold aus dessen Oberstdorfer Jagdhaus, erinnert an die Hofjagden der Wittelsbacher zwischen 1851 und 1918. Neben jagdbarem Wild wohnen in den Revieren eine Menge kleinerer Lebewesen. Eine Reihe von Schmetterlingen und Insekten beinhaltet die Wandvitrine, unter der eine interessante Truhe von 1663 steht.

Weitere Informationen:
> Der Stuhl des Prinzregenten
> Prinzrgent Luitpold (extern)

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Prinzregent Luitpold

Prinzregent Luitpolds Stuhl

 
- Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen -