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Bis zur fabrikmäßigen Herstellung von
Nägeln, zum Anfang des 20.Jahrhunderts, hat der Nagelschmied
alle Sorten von Nägeln Stück für Stück einzeln geschmiedet.
Bis ins 19.Jhrh. hinein wurde Eisen verarbeitet, das
aus dem im oberen Allgäu gewonnen Erz geschmolzen
war. Bis zu fünfzehn selbständige Nagelschmiede arbeiteten
allein in Oberstdorf. Sie deckten neben dem Bedarf
an Huf- und Schuhnägeln auch alle Wünsche ab, die
von der Baubranche an sie gerichtet waren. Die aufgebaute
Schmiede mit Blasebalg, Esse, Amboß, Gesenken (Modelleisen),
Kohlenkorb u. a. bietet einen Einblick in die Arbeitsweise
dieses alten Handwerks.
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Hammerschmiede (Raum 35)
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